Die Produktion von Immobilienvideos ist die filmische Vermarktung von Objekten und Arealen: geführte Rundgänge, Drohnenaufnahmen der Lage und Imagefilme für Entwicklungsprojekte. Video vermittelt als einziges Medium Raumgefühl, Lichtstimmung und Umgebung gleichzeitig – und qualifiziert Interessenten, bevor die erste Besichtigung stattfindet.
Je nach Objekt und Zielgruppe unterscheiden sich die Formate deutlich:
Für Geschäftsliegenschaften kommen Nutzerstimmen und Standortargumente dazu – ein Bürohaus verkauft sich über Arbeitswege, nicht über Wasserhähne.
Immobilienfilm ist Lichtarbeit: Gedreht wird zur Tageszeit, in der die Räume am besten wirken, oft in mehreren Etappen für Morgen- und Abendstimmung. Vor dem Dreh braucht es Staging – aufgeräumte, dezent möblierte Räume wirken im Video doppelt so stark. Stabilisierte Kamerasysteme sorgen für ruhige Fahrten, Weitwinkel wird massvoll eingesetzt: Wer Räume grösser lügt, verliert die Interessenten bei der Besichtigung. Drohnenflüge über Siedlungsgebiet sind in der Schweiz bewilligungspflichtig; eine professionelle Produktionsfirma bringt registrierte Piloten und die nötigen Abklärungen mit. Der Schnitt hält das Tempo hoch, ohne hektisch zu werden, und endet mit klarem Kontakt-Hinweis.
Ein kompaktes Objektvideo mit Rundgang und Drohnenbildern beginnt bei Viven um CHF 4'000 bis 8'000; Areal- und Projektfilme mit mehreren Drehtagen, Visualisierungen und Sprachversionen bewegen sich im fünfstelligen Bereich bis gegen CHF 80'000. Die Rechnung dahinter: Bei Objekten im Millionenbereich oder Erstvermietungen mit hunderten Einheiten verkürzt ein starkes Video die Vermarktungsdauer – und jede eingesparte Woche Leerstand finanziert die Produktion mehrfach. Der erste Schnitt liegt nach rund zwei Wochen vor, geliefert wird in 16:9 für Portale und Website sowie 9:16 und 1:1 für Social Media, auf Wunsch mit Untertiteln in Deutsch, Englisch und Spanisch.
Die Wirkung eines Immobilienvideos kippt an vorhersehbaren Stellen. Ungeräumte oder leblos leere Räume kosten mehr Interesse als jede Kameratechnik retten kann – investieren Sie in Vorbereitung oder minimales Staging. Übertriebene Weitwinkel und geschönte Farben erzeugen Besichtigungen, die enttäuscht enden: verlorene Zeit für alle Seiten. Musik von der Stange und zehn Minuten Länge langweilen; unter zwei Minuten mit klarem Höhepunkt schlägt jede Vollständigkeit. Und wer die Lage nicht zeigt – Anbindung, Aussicht, Quartier –, lässt das stärkste Verkaufsargument ungenutzt. Ein kurzes Konzeptgespräch vor dem Dreh verhindert alle vier Fehler zuverlässig.
Viven — Showreel
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