Die Produktion von Dokumentarfilmen ist die Entwicklung, der Dreh und der Schnitt non-fiktionaler Filme: wahre Geschichten, echte Menschen, reale Schauplätze. Anders als beim Werbefilm entsteht die Geschichte teilweise erst während des Drehs und im Schnitt – das verlangt eine eigene Arbeitsweise, von der auch Unternehmensfilme stark profitieren.
Ein Dokumentarfilm beginnt mit Recherche statt mit einem Drehbuch: Wer sind die Protagonisten, was ist der Konflikt, wo liegt die Geschichte? Statt inszenierter Szenen gibt es eine Treatment genannte Struktur, die Raum für das Unerwartete lässt. Gedreht wird mit kleinen, beweglichen Teams über längere Zeiträume; Interviews und beobachtende Aufnahmen bilden das Rückgrat. Die eigentliche Dramaturgie entsteht im Schnitt, wo aus vielen Stunden Material eine Erzählung mit Anfang, Wendepunkten und Auflösung gebaut wird – der aufwendigste Teil der Produktion.
Publikum erkennt Werbung sofort – und echte Geschichten ebenso. Dokumentarische Formate geniessen deshalb eine Glaubwürdigkeit, die klassische Imagefilme selten erreichen:
Die Regel dabei: Je weniger ein Film nach Kontrolle aussieht, desto mehr Kontrolle braucht die Produktion im Hintergrund.
Dokumentarische Qualität hängt an Erfahrung: Interviews führen, in denen Menschen wirklich etwas sagen; Momente erkennen, bevor sie passieren; im Schnitt eine ehrliche Geschichte formen. Viven-Gründer Sebastian Cepeda produzierte den ersten Schweizer Spielfilm, der auf Netflix lief – filmisches Erzählhandwerk ist die Grundlage unserer Unternehmensarbeit. Dokumentarisch geprägte Firmenprojekte bewegen sich bei uns meist zwischen CHF 15'000 und 80'000, abhängig von Drehtagen und Reisen; kompaktere Porträts beginnen tiefer. Rechnen Sie mit sechs bis zwölf Wochen Produktionszeit; den ersten Schnitt sehen Sie nach rund zwei Wochen Postproduktion. Geliefert wird mehrsprachig mit Untertiteln in Deutsch, Englisch und Spanisch.
Am Anfang steht keine Drehbuchidee, sondern eine ehrliche Frage: Welche wahre Geschichte gibt es in Ihrem Unternehmen, die auch ohne Werbedruck erzählenswert wäre? Ein Jubiläum, eine Produktentwicklung gegen Widerstände, Menschen mit ungewöhnlichen Wegen. Prüfen Sie dann, ob die Protagonisten wirklich mitziehen – dokumentarisches Arbeiten funktioniert nur mit Menschen, die sich zeigen wollen. Und geben Sie dem Projekt Zeit: Die stärksten Momente entstehen selten am ersten Drehtag. Ein Vorgespräch mit einer erfahrenen Produktionsfirma klärt schnell, ob der Stoff einen Film trägt oder besser ein kompaktes Porträt wird.
Viven — Showreel
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