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Warum ist die Vorproduktion wichtig?

In der Vorproduktion werden über 80 Prozent aller Entscheidungen getroffen, die Qualität und Kosten eines Videos bestimmen: Konzept, Drehbuch, Locations, Besetzung, Zeitplan. Fehler, die hier entstehen, werden am Set und im Schnitt teuer. Wer versteht, was in dieser Phase passiert, kann Offerten besser vergleichen und Projekte realistischer budgetieren.

Änderungen auf Papier kosten fast nichts

Die einfachste Rechnung der Videoproduktion: Eine Änderung im Drehbuch kostet eine Stunde Arbeit. Dieselbe Änderung am Drehtag kostet ein wartendes Team, gebuchte Locations und unter Umständen einen Nachdreh. In der Nachbearbeitung ist sie oft gar nicht mehr möglich. Deshalb gehören in die Vorproduktion:

  • Konzept und Kernbotschaft: Was soll die Zielgruppe nach dem Video tun?
  • Drehbuch oder Storyboard: jede Szene schriftlich freigegeben, bevor gedreht wird
  • Location-Scouting und Drehbewilligungen
  • Casting, Zeitplan und Technikliste

Ein sauber freigegebenes Drehbuch ist zugleich Ihre beste Kostenkontrolle: Es definiert, was im Preis enthalten ist.

Die Vorproduktion schützt Ihr Budget

Typische Projekte bewegen sich zwischen CHF 4'000 und 80'000, und die Streuung erklärt sich fast vollständig durch Entscheidungen der Vorproduktion: Anzahl Drehtage, Locations, Darsteller, Animationsanteil. Eine gute Produktionsfirma zeigt Ihnen in dieser Phase, welche Idee mit welchem Budget realistisch ist, und schlägt Alternativen vor, bevor Geld ausgegeben wird. Bei Viven planen wir zudem Mehrfachverwertung von Anfang an mit: Wer beim Dreh an 9:16-Ausschnitte für Social Media denkt, bekommt aus einem Drehtag doppelt so viel verwertbares Material.

Woran Sie eine gute Vorproduktion erkennen

Seriöse Anbieter beginnen nicht mit der Kamera, sondern mit Fragen zu Ihren Geschäftszielen. Sie erhalten vor dem Dreh ein schriftliches Konzept, einen Zeitplan mit Meilensteinen und eine klare Regelung für Korrekturschleifen. Unser Gründer Sebastian Cepeda hat den ersten Schweizer Spielfilm produziert, der auf Netflix lief; auf diesem Niveau ist detaillierte Planung keine Formalität, sondern Überlebensbedingung. Dieselbe Disziplin wenden wir auf Unternehmensprojekte für Kunden wie UBS, Siemens oder V-ZUG an. Das Ergebnis: verlässliche Termine, der erste Schnitt nach rund zwei Wochen und keine Überraschungen auf der Schlussrechnung.

Checkliste: Das sollte vor jedem Dreh vorliegen

Bestehen Sie als Auftraggeber vor dem ersten Drehtag auf diesen Dokumenten – sie sind Ihr Schutz vor Mehrkosten:

  • Schriftlich freigegebenes Drehbuch oder Storyboard mit allen Kernaussagen
  • Drehplan mit Zeiten, Orten und verantwortlichen Personen
  • Location- und Personenfreigaben inklusive Einverständniserklärungen
  • Definierte Endprodukte: Längen, Formate, Sprachen, Anzahl Korrekturrunden
  • Ein benannter Entscheider auf Ihrer Seite, der am Drehtag erreichbar ist

Fehlt eines dieser Elemente, ist das kein Detail, sondern ein Risiko – sprechen Sie es vor der Unterschrift an, nicht nach dem Dreh.

So sieht das aus

Viven — Showreel

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