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Was ist die Pre-Produktion?

Die Pre-Produktion ist die Planungsphase einer Videoproduktion – alles, was vor dem ersten Drehtag passiert: Zieldefinition, Konzept, Skript, Storyboard, Casting, Locationsuche, Drehplan und Budget. Sie ist die wichtigste Phase des gesamten Prozesses, denn hier werden alle Entscheidungen getroffen, die später Qualität, Kosten und Zeitplan bestimmen.

Was in der Pre-Produktion konkret passiert

  • Briefing und Zieldefinition: Wer soll was nach dem Video denken oder tun? Ohne diese Antwort ist alles Weitere Dekoration.
  • Konzept und Treatment: Die kreative Idee, Tonalität und der visuelle Ansatz.
  • Skript oder Interviewleitfaden: Der Text bzw. die Gesprächsstruktur – je nach Format.
  • Storyboard/Shotlist: Die geplanten Einstellungen, damit am Set nichts vergessen geht.
  • Casting und Locations: Wer steht vor der Kamera, wo wird gedreht, welche Bewilligungen braucht es?
  • Drehplan und Logistik: Zeitplan, Technikliste, Crew, Wetter-Alternativen.
  • Budgetfreigabe: Verbindliche Kosten, bevor verbindliche Zusagen gemacht werden.

Warum die Pre-Produktion über das Ergebnis entscheidet

Die Faustregel der Branche lautet: Ein Problem, das in der Planung eine E-Mail kostet, kostet am Set einen Drehtag und in der Postproduktion einen Neudreh. Ein vergessenes Einverständnis, eine ungeeignete Location, ein Skript, das die Freigabe der Rechtsabteilung nicht überlebt – all das ist in der Pre-Produktion billig zu lösen und danach teuer. Gute Pre-Produktion erkennt man daran, dass der Drehtag unspektakulär verläuft: Alle wissen, was wann wo passiert.

Wie lange dauert die Pre-Produktion?

Für ein typisches Unternehmensvideo ein bis drei Wochen, bei Kampagnen mit Schauspiel-Casting, mehreren Locations oder Bewilligungen auch vier bis sechs. Beschleunigen lässt sie sich vor allem durch schnelle Entscheidungen auf Kundenseite: Wenn Briefing-Antworten, Location-Zugänge und Freigaben zügig kommen, verkürzt sich die Phase erheblich. Nicht sinnvoll kürzen lässt sich die Konzeptarbeit selbst – sie ist der Teil, der ein teures Video von einem wirksamen unterscheidet.

Ein bewährter Zwischenschritt ist die Treatment-Freigabe nach der ersten Woche: Sie gibt allen Beteiligten Sicherheit, bevor grössere Kosten ausgelöst werden.

Was Sie als Auftraggeber beitragen können

Drei Dinge machen die Pre-Produktion für beide Seiten effizient: ein ehrliches Briefing (Ziele, Zielgruppe, Budgetrahmen – bei uns bewegen sich Projekte zwischen CHF 4'000 und 80'000), eine entscheidungsbefugte Ansprechperson, die Feedback bündelt, und früher Zugang zu Material und Menschen: Markenrichtlinien, Produkte, Protagonisten, Räume. Bei Viven in Zürich schliessen wir die Pre-Produktion mit einem gemeinsamen Pre-Production-Meeting ab, in dem Skript, Drehplan und Verantwortlichkeiten fixiert werden – danach läuft der Dreh nach Plan statt nach Zuruf.

So sieht das aus

Viven — Showreel

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