Jede professionelle Videoproduktion durchläuft drei Phasen: die Preproduktion (Planung und Konzept), die Produktion (der eigentliche Dreh) und die Postproduktion (Schnitt und Veredelung). Wer die Phasen kennt, versteht, wo Zeit und Budget entstehen – und wo sich Fehler am teuersten rächen: fast immer in einer verkürzten Planung.
In der Preproduktion werden alle Entscheidungen getroffen, bevor die Kamera läuft: Ziel und Kernbotschaft, Konzept und Treatment, Skript oder Interviewleitfaden, Storyboard, Casting, Locations, Drehplan und Budget. Diese Phase dauert je nach Projekt ein bis vier Wochen und ist der grösste Hebel für Qualität – jede Änderung kostet hier eine E-Mail, am Set einen Drehtag und in der Postproduktion einen Neudreh. Unsere Faustregel: Wenn das Konzept nicht in zwei Sätzen erklärbar ist, ist es noch nicht fertig.
Zur Preproduktion gehört auch Erwartungsmanagement: Gemeinsam ausgewählte Referenzvideos klären früh, welcher Look und welches Budgetniveau gemeint sind – das erspart die klassische Enttäuschung zwischen Moodboard und Machbarkeit.
Der Dreh ist die kürzeste, aber intensivste Phase: je nach Umfang ein halber Tag bis mehrere Tage. Am Set arbeiten Regie, Kamera, Licht und Ton nach dem Drehplan; auf Kundenseite braucht es eine entscheidungsbefugte Person für spontane Fragen. Ein professionelles Team dreht dabei mehr als das Skript verlangt – zusätzliche Einstellungen, Alternativen und B-Roll geben der Postproduktion Spielraum und liefern Material für Social-Media-Ableger in 9:16 und 1:1.
Bei Viven liegt der erste Schnitt typischerweise rund zwei Wochen nach dem Dreh vor. Danach folgen ein bis zwei Feedbackrunden bis zur Endabnahme und Lieferung aller Formate.
Für ein typisches Unternehmensvideo sollten Sie insgesamt vier bis acht Wochen vom Kick-off bis zur Lieferung einplanen; grössere Kampagnen entsprechend mehr. Der häufigste Verzögerungsfaktor liegt übrigens nicht bei der Produktion, sondern beim Feedback: Wer intern Freigaben bündelt und Termine für Korrekturrunden fix einplant, hält jeden Zeitplan.
Für die Budgetplanung hilft eine grobe Verteilung: etwa ein Viertel der Kosten für die Planung, die Hälfte für den Dreh und ein Viertel für die Postproduktion – wobei sich die Gewichte je nach Format verschieben.
Viven — Showreel
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