
Recruiting ist nicht die einzige Aufgabe
Ein Employer-Branding-Video sehen nicht nur externe Kandidat:innen. Auch die eigenen Mitarbeitenden bekommen es zu sehen — im Onboarding, an Team-Meetings, geteilt in internen Kanälen — und dabei leistet es etwas, das Recruiting-Material selten zugeschrieben wird: Es erinnert die Menschen, die schon da sind, daran, warum ihre Entscheidung für diesen Arbeitgeber weiterhin Sinn ergibt.
Ihr bester Empfehlungskanal — wenn Mitarbeitende ihn teilen wollen
Die günstigsten, am besten passenden Kandidat:innen kommen selten über Stelleninserate, sondern über Empfehlungen. Menschen empfehlen Unternehmen, auf die sie stolz sind. Ein Film, der wirklich so aussieht wie der eigene Arbeitsplatz — nicht wie eine Stockfoto-Version davon — ist genau der Film, den Mitarbeitende ungefragt auf ihrem eigenen LinkedIn teilen.
Neue Mitarbeitende entscheiden sich in den ersten Wochen
Ein grosser Teil der frühen Fluktuation entsteht, weil die Realität nicht zum Versprechen aus dem Interview passt. Wenn dieselbe ehrliche Kultur, die eine Kandidatin oder einen Kandidaten überzeugt hat, nach dem Einstieg weiter sichtbar bleibt — gleiche Gesichter, gleiche Räume, gleicher Ton —, entsteht keine Lücke, die enttäuschen könnte. Der Film, der jemanden durch die Tür gebracht hat, leistet Monate später noch weiter Arbeit.
Marken, die das bereits tun
Unsere Employer-Branding-Arbeit für UBS, Siemens und KPMG war darauf ausgelegt, bestimmte Kandidat:innenprofile anzuziehen — und in jedem Fall zirkulierte derselbe Film am Ende auch intern, wurde im Onboarding eingesetzt und von Mitarbeitenden selbst geteilt. Dieses doppelte Leben ist kein Bonus, sondern der eigentliche Zweck.
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