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Was sollte ein Unternehmensvideo enthalten?

Ein wirksames Unternehmensvideo enthält fünf Elemente: einen starken Einstieg, eine klare Kernbotschaft aus Sicht der Zielgruppe, echte Menschen statt Stockmaterial, einen Beleg für die eigenen Aussagen und einen konkreten Call-to-Action. Was es nicht enthalten sollte: die vollständige Firmengeschichte und eine Aufzählung aller Abteilungen.

Die fünf Pflicht-Elemente

  • Hook in den ersten Sekunden: Ein Bild, eine Frage oder eine Aussage, die neugierig macht – nicht das Logo mit Fanfare.
  • Eine Kernbotschaft: Was soll hängen bleiben? Ein Video, das alles sagen will, sagt nichts.
  • Echte Menschen: Mitarbeitende, Gründerin, Kundschaft. Gesichter schaffen Vertrauen, das keine Animation ersetzt.
  • Beleg statt Behauptung: Zeigen Sie Ihre Arbeit, Zahlen, Kundenstimmen – «führend» und «innovativ» behauptet jeder.
  • Call-to-Action: Eine konkrete nächste Handlung, zum Beispiel ein Gespräch buchen oder die Website besuchen.

Die Perspektive: Kunde statt Firma

Der grösste Unterschied zwischen einem Video, das wirkt, und einem, das höflich weggeklickt wird, ist die Erzählperspektive. Schwache Unternehmensvideos erzählen: «Wir wurden 1985 gegründet, wir haben 200 Mitarbeitende, wir sind zertifiziert.» Starke Videos erzählen: «Sie haben dieses Problem – so lösen wir es, und so fühlt sich das Ergebnis an.» Die Firmenfakten dürfen vorkommen, aber als Beleg für das Kundenversprechen, nicht als Selbstzweck. Ein einfacher Test: Zählen Sie im Skript, wie oft «wir» im Vergleich zu «Sie» vorkommt.

Ton, Länge und Formate

Planen Sie Untertitel von Anfang an ein – ein grosser Teil der Zuschauenden schaut ohne Ton, und Untertitel verbessern zudem die Barrierefreiheit. Zur Länge: 60 bis 120 Sekunden für den Hauptfilm auf der Website, 15 bis 30 Sekunden für Social-Media-Ableger. Lassen Sie aus dem Dreh direkt mehrere Formate produzieren (16:9 für Website und YouTube, 9:16 für Reels, 1:1 für Feeds) und bei internationalem Publikum Sprachversionen – wir liefern standardmässig Deutsch, Englisch und Spanisch.

Was Sie weglassen sollten

Ebenso wichtig wie der Inhalt ist der Mut zur Lücke. Verzichten Sie auf: Organigramme und Abteilungsrundgänge (interessiert extern niemanden), Stockfootage von Händeschütteln und Skylines (zerstört Glaubwürdigkeit), Fachjargon (Ihre Zielgruppe googelt nicht nach Ihren internen Produktnamen) und mehr als einen CTA. In unserer Erfahrung aus Projekten für Kunden von SV Group bis Siemens gilt: Jedes gestrichene Element macht die verbleibenden stärker.

Und wenn Sie unsicher sind, was bleiben darf: Kürzen Sie, bis es weh tut – und dann noch einen Satz. Die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe ist das knappste Gut der gesamten Produktion.

So sieht das aus

SV Group — Innovation Film

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