Die Produktion von Rekrutierungsvideos ist die Entwicklung von Filmen, die offene Stellen und Arbeitgebermarken für passende Talente attraktiv machen – von der Team-Vorstellung über den Tag-im-Leben-Clip bis zur Employer-Branding-Kampagne. Das Ziel ist doppelt: mehr Bewerbungen und vor allem passendere Bewerbungen.
Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden heute wie Kunden: Sie recherchieren, vergleichen und wollen sehen, worauf sie sich einlassen. Text-Inserate beschreiben Aufgaben – Video zeigt Menschen, Räume und Umgangston, also genau das, was über Bleiben oder Kündigen entscheidet. Stellenanzeigen mit Video erzielen messbar mehr Aufmerksamkeit und länger verweilende Besucher auf Karriereseiten. Der grösste Effekt ist aber die Selbstselektion: Wer nach einem ehrlichen Einblick bewirbt, passt mit höherer Wahrscheinlichkeit – das spart in der Vorauswahl mehr Kosten, als die Produktion je verursacht. Für Siemens haben wir Employer-Branding-Kampagnen produziert, die genau auf diese Passung zielen.
Die Grundregel: echte Mitarbeitende statt Schauspieler, echte Aussagen statt auswendig gelernter Sätze. Bewährte Formate sind:
Produziert wird mit dokumentarischer Methode: lockere Interviews statt Skript, Arbeitsalltag statt gestellter Szenen. Gute Regie nimmt Nicht-Profis die Nervosität – das ist Handwerk.
Nach einem Workshop zu Zielprofilen und Kernbotschaften folgen ein bis drei Drehtage an Ihren Standorten, dann Schnitt und Feedbackrunden; der erste Schnitt liegt bei Viven nach rund zwei Wochen vor. Effizient ist die Paket-Logik: Aus denselben Drehtagen entstehen Hauptfilm, mehrere Porträts und ein Dutzend Social Clips in 16:9, 9:16 und 1:1 – mit Untertiteln auf Deutsch, Englisch und Spanisch für internationale Talente. Typische Budgets liegen zwischen CHF 8'000 für ein kompaktes Paket und deutlich mehr für mehrstandortige Kampagnen, innerhalb unseres üblichen Projektrahmens von CHF 4'000 bis 80'000. Wichtigster Tipp: Planen Sie die Videos entlang Ihrer tatsächlich schwer zu besetzenden Profile, nicht als allgemeinen Imagefilm.
Drei Muster machen Rekrutierungsvideos wirkungslos. Erstens der Hochglanz-Fehler: durchgestylte Bilder mit Werbetexten, denen niemand glaubt – Kandidaten suchen Echtheit, nicht Perfektion. Zweitens der Allgemeinplatz: «flache Hierarchien, spannende Aufgaben, tolles Team» sagt jede Firma; zeigen Sie stattdessen konkrete Projekte, echte Arbeitsplätze und Menschen mit Namen. Drittens das Schubladen-Video: produziert, auf die Karriereseite gestellt und vergessen. Wirkung entsteht erst, wenn die Clips in Stelleninseraten, auf LinkedIn und in der direkten Ansprache aktiv eingesetzt werden. Planen Sie die Distribution deshalb gleich mit der Produktion – nicht danach.
UBS — Apprenticeship
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