Ein Event dauert einen Tag, ein gutes Eventvideo arbeitet monatelang weiter. Es dokumentiert nicht nur, sondern liefert Beweismaterial: volle Säle, engagierte Teilnehmende, zufriedene Sponsoren. Wer den Anlass ohnehin finanziert, sollte den Content daraus nicht verschenken. Hier sind die Gründe, die aus Business-Sicht wirklich zählen.
Der grösste Fehler bei Firmenevents ist, das Budget vollständig in den Tag selbst zu stecken. Ein Aftermovie, Keynote-Mitschnitte und kurze Social Clips machen aus einem einmaligen Erlebnis ein Content-Paket, das über Wochen ausgespielt werden kann. Für die nächste Ausgabe ist das Video zudem das stärkste Verkaufsargument: Es zeigt künftigen Teilnehmenden und Sponsoren, was sie erwartet, besser als jede Broschüre.
Entscheidend ist die Planung vor dem Event, nicht die Kamera am Event. Wer erst am Tag selbst überlegt, welche Momente wichtig sind, verpasst sie. Ein sauberes Briefing definiert Kernaussagen, Interviewpartner und die Kanäle, auf denen das Material später läuft. Daraus ergibt sich der Drehplan: Wann spricht der CEO, wann sind die Gänge voll, wo entstehen die emotionalen Bilder. Sinnvoll ist fast immer ein Paket aus einem Hauptfilm von zwei bis drei Minuten plus mehreren Kurzclips im Hochformat für Social Media.
Bei Viven in Zürich bewegen sich Eventproduktionen je nach Umfang typischerweise zwischen CHF 4'000 für eine kompakte Ein-Kamera-Begleitung mit Aftermovie und deutlich mehr für mehrtägige Konferenzen mit Mehrkameratechnik und Live-Schnitt. Der erste Schnitt liegt in der Regel nach rund zwei Wochen vor; Highlight-Clips lassen sich bei Bedarf innert 48 Stunden liefern, solange das Event noch Gesprächsthema ist. Geliefert wird in 16:9, 9:16 und 1:1, mit Untertiteln auf Deutsch, Englisch oder Spanisch. Wir haben Anlässe für Unternehmen wie Siemens und SV Group begleitet und wissen: Der Unterschied zwischen einer Erinnerung und einem Marketinginstrument liegt in der Vorbereitung.
Drei Fehler sehen wir immer wieder. Erstens: Das Video wird erst eine Woche vor dem Event beauftragt – dann fehlt die Zeit, Schlüsselmomente und Interviewpartner zu planen. Zweitens: Es wird nur ein langer Film produziert, aber keine Kurzclips für die Kanäle, auf denen die Zielgruppe tatsächlich unterwegs ist. Drittens: Niemand definiert vorher, wer das Material wo publiziert. Legen Sie deshalb vor dem Anlass fest, welche Formate entstehen, wer sie freigibt und in welchem Rhythmus sie nach dem Event ausgespielt werden – so wird aus dem Budget ein Plan statt einer Hoffnung.
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