
Grösse entschuldigt keine Beliebigkeit
Der Instinkt bei einem grossen, bekannten Arbeitgeber ist, sich auf das Logo zu verlassen und es die Arbeit machen zu lassen. Das funktioniert nie. UBS, Siemens und KPMG sind bekannte Marken, aber die Filme, die Kandidat:innen wirklich bewegen, zeigen konkrete Menschen bei konkreter Arbeit — nicht eine abstrakte Idee von «ein toller Arbeitsplatz».
Interne Abstimmung dauert länger als der Dreh
Bei Grosskund:innen ist selten die Produktion selbst der Engpass — es ist die Abstimmung. Rechtsabteilung, HR, Kommunikation und der jeweilige Geschäftsbereich haben alle ein Interesse daran, wie das Unternehmen dargestellt wird, und diese Abstimmung muss passieren, bevor die Kamera läuft, nicht während des Schnitts. Diese Zeit von Anfang an im Zeitplan einzuplanen, verhindert, dass ein Projekt wie dieses ins Stocken gerät.
Ein Film, mehr als eine Aufgabe
Keiner dieser drei Filme wurde für einen einzigen Kanal gebaut. Dasselbe Material landete am Ende auf Karriereseiten, in LinkedIn-Kampagnen, in Onboarding-Unterlagen und wurde von Mitarbeitenden selbst intern geteilt. Das schon im Briefing mitzudenken — nicht nur den Recruiting-Anwendungsfall — ist, was dieselbe Produktion Monate später noch weiter auszahlen liess.
Das Handwerk muss der Konzern-Prüfung standhalten
Ein Film, der eine Bank, ein Industrieunternehmen und eine globale Beratung repräsentiert, wird von mehr Menschen sorgfältiger geprüft als die meisten Marketinginhalte je werden. Dieses Mass an Prüfung belohnt echtes filmisches Handwerk — durchdachte Einstellungen, eine echte Geschichte — mehr als alles, was wie generisches Unternehmensvideo wirkt.
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