
Warum Events allein nicht genug Content generieren
Die meisten Veranstaltungen werden nur live gestreamt oder komplett aufgezeichnet – und dann vergessen. Das ist verschwendetes Potenzial. Ein Event bietet:
- echte Menschen und Stimmen (glaubwürdig, authentic)
- Live-Momente, die nicht gestellt wirken
- Fachkompetenz in sichtbarer Form
- Netzwerk-Aufnahmen und Diskussionen
Wer diese Rohstoffe von Anfang an für Multi-Format-Nutzung plant, multipliziert den ROI um das Drei- bis Fünffache – ohne zusätzliche Drehkosten. Das ist bei Konferenzen, Kundenevent oder Messen entscheidend.
Die Pre-Production-Checkliste: Was vor dem Event geplant werden muss
Erfolg beginnt lange vor der ersten Kamera:
- Sprecher und Key-Sessions identifizieren: Welche Vorträge liefern Zitate und Insights, die auch danach interessant sind?
- Drehplan für die Nebengeschichten: Interview-Slots mit Speakern, Networking-Momente, Q&A-Aufnahmen einplanen
- Kamerapositionen und Technik festlegen: Fest-Kameras für Bühne, mobil-Team für Publikum und Gänge, Lavalier-Mikros für klaren Ton
- Lizenzen und Rechte klären: Consent-Formulare für Teilnehmende, Einwilligung von Speakern für Nachnutzung
- Audio-Feed vom Veranstalter: Direkter Ton von Rednerpult und Mikrofonen ist essentiell
Viven empfiehlt: Ein kurzes Pre-Production-Gespräch mit dem Event-Team kostet zwei Stunden und spart später Tage an Produktionsstress.
Content-Formate, die Sie aus einer Konferenz herausholen
Ein einzelnes Event, professionell gefilmt, ergibt mindestens diese verwertbaren Formate:
- Teaser & Highlight-Reels (30–90 Sekunden): Beste Zitate, emotionale Momente, Zahlen-Facts für LinkedIn und YouTube
- Vertical-Videos (9:16 Format): Kurz-Clips (15–30 Sekunden) für Instagram Reels und TikTok; ideal für Zitate der Sprecher
- Interview-Schnipsel (2–4 Minuten): Tiefere Gespräche mit Key-Speakern, direkt nach ihrem Talk, für Newsletter und Website
- Full-Length-Aufzeichnungen: Komplette Vorträge für Ihre Video-Mediathek und zur Weitergabe an Teilnehmende (added value)
- Behind-the-Scenes: Backstage-Momente, Aufbau, Pausen-Szenen – authentisch und niedrigschwellig
- Grafik-Videos: Aus Folien und Key-Stats animierte Motion-Graphics für Website und Social Media
Mit drei bis vier Kamerapositionen und einem erfahrenen Editor erreichen Sie aus einem 2-Tage-Event 40–60 verwertbare Video-Assets.
Distribution im Rhythmus: Ein Month-Calendar
Die beste Strategie ist: Nicht alles auf einmal posten. Ein strukturierter Kalender hält die Aufmerksamkeit vier Wochen am Leben:
- Woche 1: Teaser & Ankündigung (Video-Snippets vom Event); Full-Stream für Nicht-Teilnehmende
- Woche 2: Individuelle Sprecher-Highlights auf LinkedIn; Vertical-Videos auf Reels
- Woche 3: Interview-Schnipsel in der E-Mail-Serie; Website-Integration der Aufzeichnungen
- Woche 4: Thematische Zusammenfassungen mit animierten Stats; CTA zur nächsten Veranstaltung
Dieser Rhythmus hält Ihre Community aktiv und maximiert organische Reichweite ohne zusätzliche Produktion.
Warum ein professioneller Produktionspartner den Unterschied macht
Viele Firmen versuchen, ihre Konferenz mit einer mobilen Kamera und freiem Schnittprogramm abzudecken. Das Ergebnis wirkt amateurhaft und zieht kein LinkedIn-Engagement. Ein erfahrenes Team wie Viven bringt:
- Mehrfach-Kameras und Professionelle Tonanlage (klare Audio ist 80 % der Arbeit)
- Erfahrung im Pace und Schnitt für verschiedene Plattformen (TikTok braucht anderes Tempo als LinkedIn)
- Rechtliche Sicherheit und Konformität
- Schnelle Turnaround-Zeiten (Teasers am nächsten Morgen)
Viven hat diese Strategie bereits für interne Konferenzen und Kundenevent von UBS, Siemens und Porsche umgesetzt. Der Unterschied zwischen "nur aufgezeichnet" und "strategisch produziert" ist messbar – in Clicks, Kommentaren und Leads.
Praktisches Rechenbeispiel
Ein typisches Setup kostet in der Schweiz zwischen CHF 8'000 und CHF 15'000 für zwei Tage. Daraus entstehen 50+ Video-Assets über vier Wochen. Das bedeutet:
- Kosten pro Video-Asset: CHF 160–300
- Zum Vergleich: Ein professionelles Einzelvideo kostet CHF 3'000–8'000
- Einsparung: 70–80 % gegenüber regulärer Produktion
Zusätzlich: Längere Sichtbarkeit in Feeds, mehr Engagement, und Sie haben Material für zukünftige Case Studies und Unternehmensvideos.