Die Produktion von Motion Graphics ist die Gestaltung und Animation grafischer Elemente – Typografie, Logos, Formen, Diagramme und Illustrationen –, die Informationen in Bewegung übersetzen. Anders als Charakter-Animation erzählt Motion Design keine Figurengeschichten, sondern macht Marken, Zahlen und Konzepte visuell präzise erfahrbar.
Motion Graphics sind das Schweizer Taschenmesser der Unternehmenskommunikation:
Motion Design ist planbare Präzisionsarbeit. Nach dem Briefing entsteht zuerst das Skript beziehungsweise die Botschaftsstruktur, dann ein Storyboard, das jede Szene skizziert. Es folgen Styleframes: ausgearbeitete Standbilder im Look Ihrer Marke – Farben, Schriften, Illustrationsstil –, die Sie verbindlich freigeben. Erst danach beginnt die eigentliche Animation, getaktet auf eine vorher aufgenommene Sprecherstimme oder Musik. Sounddesign macht den Unterschied zwischen ordentlich und hochwertig: Jede Bewegung bekommt ihr akustisches Gewicht. Weil jede Phase freigegeben wird, gibt es keine Überraschungen – Änderungen im Storyboard kosten wenig, Änderungen an fertiger Animation viel.
Kalkuliert wird nach Länge, Detailgrad und Illustrationsaufwand. Kompakte Logo-Animationen und Social-Pakete beginnen bei Viven im tiefen vierstelligen Bereich; ein durchgestaltetes Motion-Graphics-Video von 60 bis 90 Sekunden liegt typischerweise zwischen CHF 8'000 und 25'000. Rechnen Sie mit drei bis sechs Wochen, einen ersten Entwurf sehen Sie nach rund zwei Wochen. Der strategische Vorteil: Einmal entwickelte Elemente – Icons, Bauchbinden, Diagrammstile – bilden ein wiederverwendbares Baukastensystem für alle künftigen Videos. Zahlen, Texte und Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch) lassen sich später ohne Neuproduktion aktualisieren; geliefert wird in 16:9, 9:16 und 1:1.
Die Abgrenzung ist einfach: Charakter-Animation erzählt Geschichten über Figuren und eignet sich, wenn Emotion und Identifikation im Vordergrund stehen. Motion Graphics abstrahieren – sie ordnen, strukturieren und erklären, weshalb sie im B2B- und Corporate-Umfeld meist die bessere Wahl sind: schneller produziert, seriöser in der Anmutung und näher am Corporate Design. Oft ist auch die Kombination mit Realfilm sinnvoll, bei der animierte Ebenen über echten Bildern liegen. Lassen Sie sich im Briefinggespräch beide Wege mit Referenzen zeigen; die Entscheidung fällt am konkreten Beispiel leichter als auf dem Papier.
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